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  • Neue Seminarangebote 2019

    „Die Bedeutung von Hoffnung in der Begleitung schwerkranker oder trauernder Menschen“

    Wer könnte atmen
    Ohne Hoffnung
    Dass auch in Zukunft Rosen sich öffnen
    Ein Liebeswort
    Die Angst überlebt
    Rose Ausländer

    Grundgedanken

    „Die Hoffnung stirbt zuletzt?“
    Ebenso verkürzend und verallgemeinernd wie dieses Sprichwort ist, wird oft über die Hoffnung geredet: als wäre alles klar, als würde nicht jeder etwas anderes darunter verstehen, als wäre sie nicht eine Quelle immer wieder großen Missverständnisses und als wäre sie, was immer sich die Menschen vorstellen, eine selbstverständliche Verpflichtung eines jeden. – vor allem aber eines jeden kranken Menschen und jedes Trauernden. Doch worauf hoffen wir und warum? Was verbinde ich mit Hoffnung, was mit Zuversicht, wie unterscheidet sich das für mich?
    Struktur und Inhalte
    Teilnehmende: haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Sterbe- und Trauerbegleitung
    Teilnehmerzahl: max. 20 Personen
    Dauer: ganz nach Wunsch, 3 Stunden oder Halb- oder Ganztageseminar
    – Was ist Hoffnung für mich?
    – Worauf hoffen Erkrankte, Trauernde oder die Angehörigen`?
    – Wie gebe ich Hoffnung und warum?
    – Wie gehe ich mit Hoffnungslosigkeit um?
    – Was ist Resilienz und kann ich sie stärken?
    Methoden: Nutzung kreativer Medien, Rollenspiel, Klein- und Großgruppenarbeit, Selbsterfahrung,
    Vortrag und Diskussion

     

    „Kreatives Schreiben in der Begleitung schwerkranker oder trauernder Menschen“

    Grundgedanken:
    In Zeiten von Not und Krise braucht es neben dem Gespräch auch weitere Möglichkeiten des Ausdrucks. Schreiben ist eine Form die Seele zu entlasten. In diesem Seminar werden auf spielerische Weise einfache Schreibaufgaben gestellt, die erste Schritte erleichtern und zum Schreiben ermuntern. Diese Aufgaben stammen aus dem Repertoire des Kreativen Schreibens und beinhalten u.a. Prosa- und Gedichtformen. Auf dem weißen Blatt erscheinen die eigenen Gedanken, Altes mag gehen, Neues sich entwickeln, Sichtweisen sich ändern – wie auch immer: es erleichtert, Schweres an das Papier abzugeben.
    Struktur und Inhalte
    Teilnehmende: haupt- und ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter
    Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen
    Dauer: nach Wunsch und Bedürfnis, 3 Stunden oder als Halb- oder Ganztagesseminar
    – Vorstellung verschiedener Techniken
    – Praktische Schreibübungen
    – Austausch über Anwendungsmöglichkeiten für Klienten
    – Austausch über Anwendungsmöglichkeiten zur Selbstpflege

    Grundlagenliteratur:
    – Rechenberg-Winter, Haussmann: Arbeitsbuch Kreatives und biographisches Schreiben, Gruppen leiten, V&R Verlag, 2015
    – Rechenberg-Winter: Leid kreativ wandeln, Biographisches Schreiben in Krisenzeiten V&R Verlag, 2015

    Das Seminar kann natürlich auch für andere Arbeitsgebiete angepasst werden. Fragen Sie gern einfach nach.